Seit einigen Monaten befindet sich das Schweizerische Polizei-Institut (SPI) in einer Übergangsphase. Wie es in Institutionen mit wuchtigen Strukturprojekten häufig so ist, bedürfen interne Entwicklungen mitunter zeitweiser Übergangslösungen. Die derzeitigen Veränderungen haben jedoch keine Auswirkungen auf den Fortschritt des Bildungspolitischen Gesamtkonzepts (BGK).
Philipp Hochstrasser, BGK-Projektleiter, hat vor Kurzem das SPI verlassen, um eine neue berufliche Herausforderung anzunehmen. Das SPI spricht ihm an dieser Stelle erneut seinen herzlichen Dank für seinen Einsatz und seinen Beitrag zur Weiterentwicklung der polizeilichen Weiterbildung in der Schweiz aus.
Dessen ungeachtet engagiert sich das SPI weiterhin voll und ganz für die Modernisierung der Polizeibildung und sorgt für die nahtlose Fortführung des Projekts, in dem engagiertes Milizpersonal, Expertinnen und Experten sowie die Mitglieder der jeweiligen Arbeitsgruppen ausgezeichnete Zusammenarbeit leisten.
Zur Weiterführung der Tätigkeiten und der Koordination der verschiedenen Teilprojekte wurde eine Übergangsstruktur eingerichtet.
Interimistisch wird Dilini Jeanneret (032 723 81 73, dilini.jeanneret@ne.ch), Chefin des Geschäftsbereichs Bildungsstrategie und Lernmedien, als Single Point of Contact für alle Fragen im Zusammenhang mit dem BGK fungieren. Unterstützt wird sie dabei von André Etter, ehemaligem Polizeibeamten und Ausbildungskoordinator für die Romandie, der das Projekt und dessen Stossrichtungen bestens kennt.
So wird weiterhin eine effiziente Koordination zwischen den Partnerinstitutionen, den Arbeitsgruppen und allen Projektbeteiligten sichergestellt.
Parallel dazu läuft die Übertragung der Projektleitung an den künftigen Direktor des SPI, Philippe Allain. Durch diese vorausschauende Massnahme ist für strategische Kontinuität und die schrittweise Übertragung der wichtigsten Projektdossiers gesorgt.
Oberstes Ziel ist es dabei, die laufenden Projektarbeiten mit der gleichen Kohärenz und Dynamik weiterzuführen und gleichzeitig die nächsten Schritte für die Neuausrichtung der polizeilichen Weiterbildung einzuleiten.
Die BGK-Arbeiten laufen weiter auf Hochtouren. Mehrere Elemente befinden sich derzeit in der Finalisierungs- oder Validierungsphase, darunter:
Voran schreitet auch die Ausrichtung der Kaderkurse I und II, die einen wichtigen Meilenstein in der Umsetzung des BGK bedeuten. Bevor diese 2028 komplett anlaufen, ist für 2027 die Durchführung von Pilotkursen geplant. Sinn und Zweck der Pilotphase ist es, die Kursmodule vorab auf den Prüfstand zu stellen und von Kursteilnehmenden wie Ausbildenden erstes Feedback einzuholen. Die Erkenntnisse daraus werden dazu dienen, vor dem regulären Kursstart letzte gezielte Anpassungen vorzunehmen.
Das SPI legt grossen Wert darauf, den Projektpartnern klar zu signalisieren: Trotz der Übergangsphase befindet sich das BGK auf Kurs und alle Etappen werden entsprechend dem vorgesehenen Zeitplan umgesetzt.
Die kommenden Monate dienen der Finalisierung bestimmter Konzepte, der Vorbereitung der Pilotkurse und der weiteren Koordination der Zusammenarbeit mit allen Partnerinstitutionen. Das SPI freut sich auf die weitere aktive Zusammenarbeit mit allen, die sich mit Herzblut für die Modernisierung der polizeilichen Weiterbildung einsetzen.
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